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// Ratgeber · Abbruch & Rückbau

Was kostet ein Hausabriss? Abrisskosten 2026 im Überblick

Zwischen 15.000 und 50.000 Euro kostet der Abriss eines Einfamilienhauses in der Praxis — warum die Spanne so groß ist, welche Faktoren den Preis treiben und wo Sie seriös sparen können, zeigt dieser Überblick mit konkreten Rechenwerten.

Aktualisiert: 03. Juli 20267 Min. LesezeitLeistung: Abbruch und Rückbau

Die kurze Antwort: Richtwerte pro Kubikmeter und pro m²

Abbruchunternehmen kalkulieren in der Regel über den umbauten Raum: marktüblich sind ca. 25–45 € pro m³ für massive Wohngebäude ohne Schadstoffbefund. Ein typisches Einfamilienhaus mit 500–800 m³ umbautem Raum landet damit bei ca. 15.000–35.000 € — inklusive Abtransport und Entsorgung, aber ohne Sonderposten wie Asbestsanierung oder Kellerverfüllung.

Interaktiver Kostenrahmen 2026

// ca.-Spannen, Region Berlin
0 120.000

ca. 2.5008.000

Massivgarage inkl. Bodenplatte und Entsorgung.

Marktübliche Orientierungswerte (Stand 2026), kein Angebot. Der belastbare Preis entsteht nach einer Begehung — bei uns kostenlos und mit klar definierten Leistungspositionen.

Diese 6 Faktoren bestimmen Ihre Abrisskosten

  • Kubatur & Bauweise: Massivbau kostet mehr als Holzständer; Stahlbeton mehr als Mauerwerk.
  • Schadstoffe: Asbest, KMF oder PAK erfordern Sanierung vor dem Abbruch — der häufigste Kostentreiber (Asbest erkennen).
  • Keller: Rückbau der Kellerwanne und Verfüllung mit verdichtungsfähigem Material kosten schnell 5.000–15.000 € extra.
  • Zufahrt & Lage: Enge Innenstadtlagen verlangen kleinere Technik, Halteverbotszonen und mehr Handarbeit.
  • Entsorgungswege: Sortenreine Trennung senkt Deponiekosten — gemischter Bauschutt ist am teuersten.
  • Nachbarbebauung: Grenzbebauung erfordert Unterfangungen, Erschütterungsarme Verfahren und Beweissicherung.
Maschineller Abbruch eines Wohngebäudes mit Bagger und sortenreiner Trennung
Maschineller Abbruch mit sortenreiner Trennung an der Quelle

Beispielrechnung: Einfamilienhaus in Berlin

Positionca. Kosten
Baustelleneinrichtung, Sicherung, Anzeigen1.500–3.500 €
Entkernung & Schadstoff-Vorprüfung3.000–8.000 €
Maschineller Abbruch (650 m³ à 25–45 €)16.000–29.000 €
Entsorgung & Recycling (mit Nachweis)in m³-Preis enthalten
Kellerverfüllung & Geländeregulierung4.000–9.000 €
Gesamt (ohne Asbestbefund)≈ 24.500–49.500 €

Wichtig: Diese Rechnung ersetzt keine Kalkulation. Zwei äußerlich identische Häuser können sich im Preis um 50 % unterscheiden — allein wegen Schadstoffen und Zufahrt. Deshalb arbeiten wir mit Begehung plus Festpreis: Was im Angebot steht, gilt.

Abbruchbagger reißt ein Wohnhaus ab — Schutt im Vordergrund

Zwei äußerlich identische Häuser können sich im Abrisspreis um 50 % unterscheiden — der Unterschied steckt im Keller und in den Schadstoffen.

Wo Sie seriös sparen können — und wo nicht

Sparen können Sie: bei der Terminplanung (flexible Zeitfenster füllen Kapazitätslücken), durch Eigenleistung bei der Entrümpelung und durch sortenreine Vorbereitung. Nicht sparen sollten Sie: an Schadstofferkundung, Entsorgungsnachweisen und Versicherungsschutz des Unternehmens — hier haftet am Ende der Bauherr. Details zur Genehmigungslage: Abrissgenehmigung in Berlin.

25–45 €
pro m³ umbauter Raum (massiv, o. Schadstoffe)
1–2 Wo.
Dauer Abbruch EFH inkl. Beräumung
100 %
dokumentierte Entsorgungswege bei Imperial Basselin

Rechenbeispiel: So setzt sich der Preis bei einem EFH zusammen

Imperial Basselin · Praxisbeispiel

Einfamilienhaus, Baujahr 1936, mit Teilkeller

Modellrechnung mit marktüblichen Werten (vereinfacht, kein reales Projekt) — vom Erstkontakt bis zum besenreinen Baufeld:

Umbauter Raum
≈ 620 m³
Schadstoffbefund
Floor-Flex im EG, Wellasbest auf Garage
Asbestsanierung vorab
≈ 6.800 €
Maschineller Abbruch inkl. Entsorgung
≈ 21.500 €
Kellerverfüllung & Planum
≈ 5.200 €
Dauer gesamt (mit Anzeigefristen)
6 Wochen
Summe der Positionen
≈ 33.500 €

Fazit: Die Schadstoffe machen den Unterschied zwischen „Internet-Schätzung“ und realistischem Preis aus. Werden sie vor Angebotsabgabe beprobt, lassen sich Nachträge weitgehend vermeiden.

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Hinweis zu den genannten Preisen

Die genannten Preise sind unverbindliche Orientierungswerte. Die tatsächlichen Kosten hängen unter anderem von Gebäudegröße, Bauweise, Zugänglichkeit, Schadstoffbelastung, Entsorgungsaufwand und örtlichen Gegebenheiten ab. Eine belastbare Kalkulation ist erst nach Prüfung der Unterlagen oder einer Besichtigung möglich.

Veröffentlicht
Zuletzt aktualisiert
Fachlich verantwortlich
Fachredaktion Imperial Basselin, Berlin
Maßgebliche Regelwerke
KrWG · GewAbfV · BaustellV · DGUV Regel 101-004 · VOB/C

■ Häufige Fragen

Was kostet der Abriss eines Hauses mit 100 m² Wohnfläche?

Als Faustwert: 100 m² Wohnfläche entsprechen grob 500–650 m³ umbautem Raum — also ca. 15.000–30.000 € ohne Keller und Schadstoffe. Mit Keller und Asbestbefund kann sich der Betrag verdoppeln.

Ist die Entsorgung in den Abrisskosten enthalten?

Bei seriösen Angeboten ja — inklusive Wiegescheinen und Entsorgungsnachweis. Fragen Sie explizit danach; wir weisen Entsorgung immer als dokumentierte Position aus.

Kann ich ein Haus in Eigenleistung abreißen?

Rechtlich nur sehr eingeschränkt: Standsicherheit, Schadstoffe und Entsorgungspflichten liegen in Verantwortung des Bauherrn. Bei Asbestverdacht sind Arbeiten ohne Sachkunde nach TRGS 519 unzulässig.

// Abriss / Rückbau

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